
Ratgeber
Dental Recruiting: erfahrene ZFA erreichen
Warum sich auf ZFA-Anzeigen vor allem Berufsanfänger melden
Zahnmedizinische Fachangestellte werden in großer Zahl ausgebildet, und trotzdem bleibt die Stelle für die erfahrene Assistenz in vielen Praxen lange offen. Viele ZFA reduzieren nach einigen Jahren oder verlassen den Beruf; wer bleibt und Erfahrung aufbaut, ist so gefragt, dass er oder sie nicht mehr suchen muss. Ein Wechsel wird eher über Kolleginnen angebahnt als über Jobbörsen. Auf Anzeigen melden sich deshalb vor allem Auszubildende und Berufsanfängerinnen.
Für eine Praxis, die in wenigen Wochen die Prophylaxe oder die Stuhlassistenz neu besetzen muss, ist das keine Lösung. Die Talent Activation Plattform setzt deshalb bei den erfahrenen ZFA an, die nicht suchen: Wir identifizieren sie rund um Ihre Praxis, sprechen sie auf Ihre Stelle an und klären im Telefonat Berufsjahre, Röntgenkenntnisse und Schwerpunkt. Welche Hebel Praxen darüber hinaus selbst in der Hand haben, beschreiben wir unter Mitarbeitergewinnung für Zahnärzte.
Was ZFA, ZMP und ZMV zum Wechsel bewegt
Das Gehalt steht weit vorn, gerade weil die Spannen zwischen Praxen groß sind. Danach kommen die Arbeitszeiten: keine Nachtdienste, aber lange Sprechstunden bis in den Abend und Samstage, die sich mit Kindern schlecht vertragen. Der dritte Punkt ist der Aufgabenmix. Eine ZFA, die seit Jahren nur assistiert, will in die Prophylaxe oder in die Abrechnung, und die bezahlte Fortbildung zur ZMP, ZMV oder Dentalhygienikerin ist für viele der Grund, überhaupt zuzuhören.
Auch die Praxisgröße spielt eine Rolle. Manche ZFA wollen aus der kleinen Praxis in ein Team mit breitem Behandlungsspektrum, andere aus dem Dental-MVZ zurück zum direkten Draht zur Chefin. Deshalb fragen wir im Telefonat nicht nur, ob jemand wechseln will, sondern wohin. Wie Sie Arbeitgebervorteile herausarbeiten, statt „modernes Team“ zu schreiben, zeigt der Artikel Arbeitgebermarke aufbauen.
Assistenz, Prophylaxe und Abrechnung getrennt denken
Eine Anzeige für „ZFA (m/w/d)“ spricht niemanden gezielt an. Eine ZMP mit eigenem Terminbuch sucht etwas anderes als eine ZFA für die chirurgische Assistenz, und eine ZMV mit BEMA- und GOZ-Erfahrung ist seltener als beide. Wir suchen deshalb nach der Rolle, nicht nach dem Titel, und klären die Voraussetzungen, die Sie festlegen – etwa aktuelle Röntgenkenntnisse oder KFO-Erfahrung. Für Dental-MVZ kommt die Frage nach dem Standort hinzu: Wer an welcher Praxis arbeiten möchte und wie weit die Person fahren würde, klären wir, bevor ein Profil bei Ihnen ankommt. Wie viele ZFA rund um Ihre Praxis arbeiten, schätzt der Talent Check für Ihre Position.
Kosten und Modell einordnen
Einzelne Stellen besetzen Sie erfolgsbasiert: Sie bezahlen pro erfolgreicher Einstellung. Für Praxen mit laufendem Bedarf gibt es das Plattform-Modell, für Dental-MVZ und Praxisgruppen ein individuelles Enterprise-Modell. In allen Modellen gilt die Besetzungsgarantie: Eine Besetzung zählt erst, wenn die neue Kollegin ihre Stelle antritt. Welches Modell zu Ihrer Praxis passt, sehen Sie unter Modelle und Preise; was eine unbesetzte Stelle kostet, rechnet der Artikel Recruiting-Kosten vor.
Arztpraxen und MVZ der Humanmedizin finden ihre Seite unter Arztpraxen & MVZ.